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Unternehmensbewertung – Das sollten Sie über das Corporate Finance Tool wissen!

23. Dezember 2021

Im Rahmen der Unternehmensbewertung wird der Wert eines kompletten Unternehmens oder eines Unternehmensanteils ermittelt. Als Bestandteil der Corporate Finance wird diese ökonomische Teildisziplin auch als Bewertungslehre bezeichnet. Der Wert des Unternehmens beziehungsweise das Ergebnis der Unternehmensbewertung ist vom gewählten Verfahren abhängig. Die Ergebnisse der Unternehmensbewertung stellen eine fundierte Grundlage für zukünftige Entscheidungen für das Unternehmen betreffend dar.

Unternehmenswert vs. Unternehmenspreis

Zunächst gilt es den Preis vom Wert zu unterscheiden. Beim Unternehmenswert handelt es sich um einen Zeitwert. Der Unternehmenspreis beschreibt die Geldsumme, die bei Eigentumswechsel zu einem bestimmten Zeitpunkt den Besitzer wechselt. Beim Unternehmenspreis werden Faktoren wie die im Unternehmen tätigen Mitarbeiter und das Führungspersonal, die Kunden- und Lieferantenstruktur und die Vermögenswerte beziehungsweise Vermögensgegenstände wie zum Beispiel Grundstücke und Gebäude berücksichtigt. Der Wert beschreibt den wirtschaftlichen Nutzen eines Gutes (z. B. ein Unternehmen) für einen bestimmten Interessenten. Er geht somit über den Unternehmenspreis und die darin enthaltenen materiellen Gegenstände und Zahlen hinaus.

Unternehmenswert berechnen – von diesen Faktoren wird er beeinflusst

  • USP – Ein gutes Produkt allein reicht nicht aus, um als Unternehmen erfolgreich sein. Ein USP (=Unique Selling Proposition) oder auch Alleinstellungsmerkmal trägt dazu bei, dass man sich von der Konkurrenz abhebt. Der Unterschied kann dabei sowohl in einem materiellen Vorteil (technischer Vorsprung & Investitionen in F&E Massnahmen) als auch in einem immateriellen Vorteil (z. B. spezielle Kundenbindung) liegen und hat einen massgeblichen Einfluss auf den Firmenwert.
  • Positionierung – High-End-Produkt oder doch geringe Gewinnspanne und hohe Stückverkaufszahlen? Die Positionierung bestimmt die Zielgruppe und beeinflusst somit die Flexibilität als auch die Position des Unternehmens im Marktumfeld. Die dortige Position hat einen wesentlichen Einfluss auf die Firmenwertberechnung.
  • Marktpotenzial – Welche Produktpolitischen Massnahmen sind möglich. Kann das Bewertungssubjekt im aktuell bedienten Markt noch wachsen oder ist die Erschliessung neuer Märkte auf Produkttechnischer oder geografischer Ebene möglich?
  • Führungsstruktur & -hierarchie – Die Art der Geschäftsführung ist ausschlaggebend in Bezug auf den Führungswechsel. Dabei wir bewertet, inwieweit eine Übernahme reibungslos ablaufen kann unter der gegebenen Führungsstruktur. Je besser Prozesse definiert sind und Strukturen funktionieren, desto einfacher ist der Führungswechsel.
  • Kundenstamm – Der Anteil der Stammkunden beziehungsweise der Zuwachs dessen kann eine Aussage darüber treffen, wie solide die Basis für ein zukünftiges Wachstum ist.

Firmenwert berechnen – So gehen Sie vor!

Was ist ein Unternehmen wert? Dies hängt zunächst von der Perspektive ab. Der Unternehmer, der Anteile gewinnbringend veräussern will, hat andere Vorstellungen als ein Investor, der diese möglichst kostengünstig erwerben möchte. Es gibt somit keinen einzig richtigen Unternehmenswert, ebenso wenig wie es keine einzig richtige Methode zur Ermittlung des Firmenwertes gibt. Die verschiedenen Verfahren, die zur Ermittlung des Unternehmenswertes eingesetzt werden können, bieten vielmehr eine Bandbreite als einen exakten Wert. Durch vorgefertigte Ansätze soll ein potenziell emotionaler Prozess rationalisiert werden. Zur Bewertung eines Unternehmens stehen unter anderem die Folgenden Methoden zur Verfügung:

  • Substanzwertverfahren
  • Ertragswertverfahren
  • Vergleichswertverfahren (z. B. Comparative Company Approach, Multiplikatorverfahren etc.)
  • DCF-Methode (=Discounted-Cash-Flow-Methode)
  • Liquidationswertverfahren
  • Praktikerverfahren (Kombination aus Ertrags- und Substanzwertmethode) In der Praxis hat es sich bewährt, mehr als ein Verfahren einzusetzen und die Ergebnisse später gegenüberzustellen.

Nutzen & Anwendung des Unternehmenswertes

Der Wert eines Unternehmens kann in vielen Situationen eine wesentliche Rolle spielen, dazu zählen zum Beispiel:

  • Schenkung & Erbschaft - Bei familieninternen Übergaben von Unternehmen wird der errechnete Wert als Basis für einen angemessenen Übernahmepreis oder fairen Anrechnungswert herangezogen. So kann unteranderem sichergestellt werden, dass die Erben zu den im Testament vorgesehenen Teilen ausbezahlt werden.
  • Zahlung von Abfindungen – Verlässt ein Gesellschafter das Unternehmen, muss der Wert des Unternehmens ermittelt werden, damit dieser angemessen ausbezahlt werden kann.
  • Verkauf des Unternehmens – Wird das Unternehmen verkauft, so dient das Ergebnis der Unternehmensbewertung als Ausgangslage für die Preisverhandlung.
  • Verkauf einzelner Unternehmensbestandteilen – Besonders wenn einzelne Unternehmensbestandteile verkauft werden, ist es wichtig, den Wert des Unternehmens zu kennen, nur so können Preise für die einzelnen Teile abgeleitet werden.
  • Übernahme eines Unternehmens – Eine Unternehmensbewertung kann auch sinnvoll sein, wenn eine Aktiengesellschaft eine andere Gesellschaft übernehmen möchte. So kann ein angemessener Wert für den Übernahmekandidaten ermittelt werden.
  • Besteuerung von Übernahmen – Für eben diese übernommenen Teile können Steuern fällig werden, die sich am Wert des Unternehmens orientieren.
  • Aktienhandel – Der Aktienwert steht in direktem Zusammenhang mit dem aktuellen Marktwert des Unternehmens oder dessen Unternehmenswerts.

Unternehmensbewertung - Diese Fragen sollten Sie sich im Vorfeld stellen!

Unabhängig davon, welche Berechnungsmethode verwendet wird, sollte ein klares Bild über das Geschäftsmodell und das Marktumfeld existieren. Die folgenden Fragen sollten somit beantwortet werden können, ehe mit der Unternehmensbewertung begonnen wird. Im besten Fall werden diese auch mit einem Berater besprochen.

Wohin soll sich das Unternehmen in der Zukunft entwickeln?

Hierbei sollte geklärt werden, welche Strategie verfolgt wird und welche Zielsetzungen damit erreicht werden sollen. Dabei sollten sowohl Potenziale als auch Risiken berücksichtigt werden, denen sich das Bewertungssubjekt gegenübersieht.

Welche Produkte und Dienstleistungen werden angeboten?

Diese Frage zielt auf die Mission des Unternehmens ab. Dabei sollte geklärt werden, ob die aktuellen Handlungen noch der eigentlichen Mission entsprechen. Sofern dem nicht so ist, sollte geklärt werden, ob sich die Mission geändert hat oder ob die Handlungen die falschen sind. Dabei sollten die eigenen Handlungen und die definierte Mission auch aus der Sicht eines Aussenstehenden betrachtet werden.

Welche vergangenen Erfolge sprechen für das Unternehmen?

Hierbei sollte in Worte gefasst werden können, welche Ziele bereits erreicht wurden. Insbesondere geht es hier womöglich auch um nicht kommunizierte interne Milestones, die jedoch essenziell waren für den Unternehmenserfolg.

Wer sollte die Unternehmensbewertung durchführen?

Die Komplexität und der mit einer Unternehmensbewertung verbundene Aufwand hängen von der Art und Grösse des Unternehmens sowie der gewählten Bewertungsverfahren ab. Die Firmenbewertung eines Handwerksbetrieb hat andere Schwerpunkte als die Unternehmensbewertung eines Consulting-Unternehmens. Unternehmensbewertungen können sowohl intern als auch extern durchgeführt werden. Wichtig ist, dass Erfahrungen im Bereich der Bewertung vorhanden sind sowie eine Vertrautheit mit der entsprechenden Branche existiert. Externe Bewertungsinstitute:

  • Treuhandgesellschaft
  • Unternehmensberatung
  • Rechtsanwaltskanzleien
  • Wirtschaftsprüfer
  • Investmentbanken & Banken

Kosten der Unternehmensbewertung

Die Kosten für eine Unternehmensbewertung können nicht pauschalisiert werden. Sie sind abhängig von der Komplexität der Unternehmensstruktur, der betriebswirtschaftlichen Transparenz, der Geschäftszahlen oder der Aussagefähigkeit der Geschäftsunterlagen. Auch die Branche, die Anzahl der Mitarbeiter und Kunden sowie die Risiken sind bei jedem Unternehmen individuell. Die Betrachtung dieser Punkte bedarf somit eines unterschiedlichen Aufwands und nimmt somit bei jedem Unternehmen auch mehr oder weniger Zeit in Anspruch. Auch die gewählte Bewertungsmethode kann die Dauer der Unternehmensbewertung und somit die Kosten beeinflussen.

FAQ

foto by unsplash.com

Unternehmensbewertung – Das sollten Sie über das Corporate Finance Tool wissen!

23. Dezember 2021

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Im Rahmen der Unternehmensbewertung wird der Wert eines kompletten Unternehmens oder eines Unternehmensanteils ermittelt. Als Bestandteil der Corporate Finance wird diese ökonomische Teildisziplin auch als Bewertungslehre bezeichnet. Der Wert des Unternehmens beziehungsweise das Ergebnis der Unternehmensbewertung ist vom gewählten Verfahren abhängig. Die Ergebnisse der Unternehmensbewertung stellen eine fundierte Grundlage für zukünftige Entscheidungen für das Unternehmen betreffend dar.

Unternehmenswert vs. Unternehmenspreis

Zunächst gilt es den Preis vom Wert zu unterscheiden. Beim Unternehmenswert handelt es sich um einen Zeitwert. Der Unternehmenspreis beschreibt die Geldsumme, die bei Eigentumswechsel zu einem bestimmten Zeitpunkt den Besitzer wechselt. Beim Unternehmenspreis werden Faktoren wie die im Unternehmen tätigen Mitarbeiter und das Führungspersonal, die Kunden- und Lieferantenstruktur und die Vermögenswerte beziehungsweise Vermögensgegenstände wie zum Beispiel Grundstücke und Gebäude berücksichtigt. Der Wert beschreibt den wirtschaftlichen Nutzen eines Gutes (z. B. ein Unternehmen) für einen bestimmten Interessenten. Er geht somit über den Unternehmenspreis und die darin enthaltenen materiellen Gegenstände und Zahlen hinaus.

Unternehmenswert berechnen – von diesen Faktoren wird er beeinflusst

  • USP – Ein gutes Produkt allein reicht nicht aus, um als Unternehmen erfolgreich sein. Ein USP (=Unique Selling Proposition) oder auch Alleinstellungsmerkmal trägt dazu bei, dass man sich von der Konkurrenz abhebt. Der Unterschied kann dabei sowohl in einem materiellen Vorteil (technischer Vorsprung & Investitionen in F&E Massnahmen) als auch in einem immateriellen Vorteil (z. B. spezielle Kundenbindung) liegen und hat einen massgeblichen Einfluss auf den Firmenwert.
  • Positionierung – High-End-Produkt oder doch geringe Gewinnspanne und hohe Stückverkaufszahlen? Die Positionierung bestimmt die Zielgruppe und beeinflusst somit die Flexibilität als auch die Position des Unternehmens im Marktumfeld. Die dortige Position hat einen wesentlichen Einfluss auf die Firmenwertberechnung.
  • Marktpotenzial – Welche Produktpolitischen Massnahmen sind möglich. Kann das Bewertungssubjekt im aktuell bedienten Markt noch wachsen oder ist die Erschliessung neuer Märkte auf Produkttechnischer oder geografischer Ebene möglich?
  • Führungsstruktur & -hierarchie – Die Art der Geschäftsführung ist ausschlaggebend in Bezug auf den Führungswechsel. Dabei wir bewertet, inwieweit eine Übernahme reibungslos ablaufen kann unter der gegebenen Führungsstruktur. Je besser Prozesse definiert sind und Strukturen funktionieren, desto einfacher ist der Führungswechsel.
  • Kundenstamm – Der Anteil der Stammkunden beziehungsweise der Zuwachs dessen kann eine Aussage darüber treffen, wie solide die Basis für ein zukünftiges Wachstum ist.

Firmenwert berechnen – So gehen Sie vor!

Was ist ein Unternehmen wert? Dies hängt zunächst von der Perspektive ab. Der Unternehmer, der Anteile gewinnbringend veräussern will, hat andere Vorstellungen als ein Investor, der diese möglichst kostengünstig erwerben möchte. Es gibt somit keinen einzig richtigen Unternehmenswert, ebenso wenig wie es keine einzig richtige Methode zur Ermittlung des Firmenwertes gibt. Die verschiedenen Verfahren, die zur Ermittlung des Unternehmenswertes eingesetzt werden können, bieten vielmehr eine Bandbreite als einen exakten Wert. Durch vorgefertigte Ansätze soll ein potenziell emotionaler Prozess rationalisiert werden. Zur Bewertung eines Unternehmens stehen unter anderem die Folgenden Methoden zur Verfügung:

  • Substanzwertverfahren
  • Ertragswertverfahren
  • Vergleichswertverfahren (z. B. Comparative Company Approach, Multiplikatorverfahren etc.)
  • DCF-Methode (=Discounted-Cash-Flow-Methode)
  • Liquidationswertverfahren
  • Praktikerverfahren (Kombination aus Ertrags- und Substanzwertmethode) In der Praxis hat es sich bewährt, mehr als ein Verfahren einzusetzen und die Ergebnisse später gegenüberzustellen.

Nutzen & Anwendung des Unternehmenswertes

Der Wert eines Unternehmens kann in vielen Situationen eine wesentliche Rolle spielen, dazu zählen zum Beispiel:

  • Schenkung & Erbschaft - Bei familieninternen Übergaben von Unternehmen wird der errechnete Wert als Basis für einen angemessenen Übernahmepreis oder fairen Anrechnungswert herangezogen. So kann unteranderem sichergestellt werden, dass die Erben zu den im Testament vorgesehenen Teilen ausbezahlt werden.
  • Zahlung von Abfindungen – Verlässt ein Gesellschafter das Unternehmen, muss der Wert des Unternehmens ermittelt werden, damit dieser angemessen ausbezahlt werden kann.
  • Verkauf des Unternehmens – Wird das Unternehmen verkauft, so dient das Ergebnis der Unternehmensbewertung als Ausgangslage für die Preisverhandlung.
  • Verkauf einzelner Unternehmensbestandteilen – Besonders wenn einzelne Unternehmensbestandteile verkauft werden, ist es wichtig, den Wert des Unternehmens zu kennen, nur so können Preise für die einzelnen Teile abgeleitet werden.
  • Übernahme eines Unternehmens – Eine Unternehmensbewertung kann auch sinnvoll sein, wenn eine Aktiengesellschaft eine andere Gesellschaft übernehmen möchte. So kann ein angemessener Wert für den Übernahmekandidaten ermittelt werden.
  • Besteuerung von Übernahmen – Für eben diese übernommenen Teile können Steuern fällig werden, die sich am Wert des Unternehmens orientieren.
  • Aktienhandel – Der Aktienwert steht in direktem Zusammenhang mit dem aktuellen Marktwert des Unternehmens oder dessen Unternehmenswerts.

Unternehmensbewertung - Diese Fragen sollten Sie sich im Vorfeld stellen!

Unabhängig davon, welche Berechnungsmethode verwendet wird, sollte ein klares Bild über das Geschäftsmodell und das Marktumfeld existieren. Die folgenden Fragen sollten somit beantwortet werden können, ehe mit der Unternehmensbewertung begonnen wird. Im besten Fall werden diese auch mit einem Berater besprochen.

Wohin soll sich das Unternehmen in der Zukunft entwickeln?

Hierbei sollte geklärt werden, welche Strategie verfolgt wird und welche Zielsetzungen damit erreicht werden sollen. Dabei sollten sowohl Potenziale als auch Risiken berücksichtigt werden, denen sich das Bewertungssubjekt gegenübersieht.

Welche Produkte und Dienstleistungen werden angeboten?

Diese Frage zielt auf die Mission des Unternehmens ab. Dabei sollte geklärt werden, ob die aktuellen Handlungen noch der eigentlichen Mission entsprechen. Sofern dem nicht so ist, sollte geklärt werden, ob sich die Mission geändert hat oder ob die Handlungen die falschen sind. Dabei sollten die eigenen Handlungen und die definierte Mission auch aus der Sicht eines Aussenstehenden betrachtet werden.

Welche vergangenen Erfolge sprechen für das Unternehmen?

Hierbei sollte in Worte gefasst werden können, welche Ziele bereits erreicht wurden. Insbesondere geht es hier womöglich auch um nicht kommunizierte interne Milestones, die jedoch essenziell waren für den Unternehmenserfolg.

Wer sollte die Unternehmensbewertung durchführen?

Die Komplexität und der mit einer Unternehmensbewertung verbundene Aufwand hängen von der Art und Grösse des Unternehmens sowie der gewählten Bewertungsverfahren ab. Die Firmenbewertung eines Handwerksbetrieb hat andere Schwerpunkte als die Unternehmensbewertung eines Consulting-Unternehmens. Unternehmensbewertungen können sowohl intern als auch extern durchgeführt werden. Wichtig ist, dass Erfahrungen im Bereich der Bewertung vorhanden sind sowie eine Vertrautheit mit der entsprechenden Branche existiert. Externe Bewertungsinstitute:

  • Treuhandgesellschaft
  • Unternehmensberatung
  • Rechtsanwaltskanzleien
  • Wirtschaftsprüfer
  • Investmentbanken & Banken

Kosten der Unternehmensbewertung

Die Kosten für eine Unternehmensbewertung können nicht pauschalisiert werden. Sie sind abhängig von der Komplexität der Unternehmensstruktur, der betriebswirtschaftlichen Transparenz, der Geschäftszahlen oder der Aussagefähigkeit der Geschäftsunterlagen. Auch die Branche, die Anzahl der Mitarbeiter und Kunden sowie die Risiken sind bei jedem Unternehmen individuell. Die Betrachtung dieser Punkte bedarf somit eines unterschiedlichen Aufwands und nimmt somit bei jedem Unternehmen auch mehr oder weniger Zeit in Anspruch. Auch die gewählte Bewertungsmethode kann die Dauer der Unternehmensbewertung und somit die Kosten beeinflussen.

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