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Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF)

31. Januar 2019

Der AHV-Steuer-Deal kommt wohl am 19.05.2019 vors Volk

Bundesrat und die Mehrheit im Parlament sind für den Deal. Noch Mitte Dezember hiess es, die Unterschriftensammlung gegen die Vorlage verliefe äusserst harzig. Gemäss eigenen Angaben haben nun aber mehrere links-grüne Komitees zusammen mehr als 50’000 Unterschriften gegen die Verknüpfung der Steuerreform mit der AHV-Finanzierung gesammelt. Die Referendumsfrist lief am 17.01.2019 ab. Somit kommt es voraussichtlich am 19.05.2019 zu einer schwierigen Referendums-Abstimmung über diese Gesetzesvorlage.

FDP, CVP und SP stehen hinter dem Deal. Die SVP ist zwar dagegen, sammelte aber direkt keine Unterschriften. Die Volkspartei weiss sehr wohl, wie enorm wichtig die Steuerreform für die Schweiz ist und weil SVP-Finanzminister Ueli Maurer für die Vorlage kämpfen wird. Das Gesetz würde am 01.01.2020 in Kraft treten.

Der AHV-Steuer-Deal bleibt ein Hochseilakt. Stimmt das Volk im Mai Ja, wäre es ein Sieg der kompromissbereiten Parteien. Stimmt das Volk Nein, hat die Schweiz ein grosses Problem. Ein Nein vom Volk wäre aus Sicht der Wirtschaftsvertreter fatal. Die internationale Gemeinschaft lässt sich nicht länger hinhalten. Grosse Rechtsunsicherheit und Sanktionen der EU wären die Folge. Die Schweiz droht beim Nein-Szenario auf «schwarzen Listen» der Steueroasen zu landen. Der Schaden für den Wirtschaftsstandort Schweiz wäre immens.

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FDP, CVP und SP stehen hinter dem Deal. Die SVP ist zwar dagegen, sammelte aber direkt keine Unterschriften. Die Volkspartei weiss sehr wohl, wie enorm wichtig die Steuerreform für die Schweiz ist und weil SVP-Finanzminister Ueli Maurer für die Vorlage kämpfen wird. Das Gesetz würde am 01.01.2020 in Kraft treten.

Der AHV-Steuer-Deal bleibt ein Hochseilakt. Stimmt das Volk im Mai Ja, wäre es ein Sieg der kompromissbereiten Parteien. Stimmt das Volk Nein, hat die Schweiz ein grosses Problem. Ein Nein vom Volk wäre aus Sicht der Wirtschaftsvertreter fatal. Die internationale Gemeinschaft lässt sich nicht länger hinhalten. Grosse Rechtsunsicherheit und Sanktionen der EU wären die Folge. Die Schweiz droht beim Nein-Szenario auf «schwarzen Listen» der Steueroasen zu landen. Der Schaden für den Wirtschaftsstandort Schweiz wäre immens.

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